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News 

BiGRA-Tagung im kommenden Jahr

Bitte den Termin schon einmal dick in eure Agenda eintragen: Samstag, 7. März 2015!

Und: Meldet euch bei mir, wer immer etwas berichten oder seine Amphibien- und/oder Reptilienbilder zeigen möchte. 

Kopfoberseite bei der Kreuzotter: Individuelle Unterscheidung möglich

Schwarze Kreuzotter

Dieses trächtige Weibchen habe ich innerhalb eines Jahres viermal in seinem Lebensraum beobachten können.

Wenn von Kreuzottern solche Bilder gelingen, dann kann man sie anhand der Kopfschuppen individuell unterscheiden. Hier eine kleine Zusammenstellung von fünf Kreuzottern:

Kreuzottern

 

21. - 28. Juni 2014: Internationales Lager von "Schweizer Jugend forscht" im Münstertal

Aus der Schweiz kamen sie ins Münstertal, aber auch aus Schweden, Portugal, Tschechien, Deutschland, Malta, Estland und der Slowakei: ingesamt 23 Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren. Lagersprache war Englisch, und so nennt sich dieses Lager denn auch "International Wildlife Research Week IWRW".

Erstmals hielt ich nicht nur zu Beginn der Woche einen Vortrag über die Reptilien und Amphibien des Münstertals, sondern ich konnte die ganze Woche als Leiter mitarbeiten. Ich staunte nicht schlecht, als sich gleich acht junge Leute für ein Reptilienthema interessierten.

Reptiliensuche

Ringelnatternsuche im nahen Südtirol

Merlin (CH) und Jesper (S) beobachteten während dreier Tage 2 Schlingnattern und 2 Aspisvipern in ihrem Lebensraum, Isabelle und Marco (beide CH) machten sich auf die Suche nach der seit drei Jahren im Münstertal nicht mehr gesichteten Smaragdeidechse - und sie fanden sie! Lucie, Jenny, Moena (alle CH) und James (M) wollten überprüfen, ob die Ringelnatter das Münstertal vom Südtirol herkommend schon erreicht hat. Leider wollte sich die Ringelnatter nirgends blicken lassen, aber der Fund einer Häutung knapp 3 km von der Schweizergrenze lässt erwarten, dass die Ringelnatter mit der Zeit doch das Münstertal erreichen wird.

LABI

Smaragdeidechsenweibchen im Halbschatten

VIAS

Trächtiges Weibchen der Aspisviper von 65 cm Länge!

Die Berichte der jungen Leute können im Herbst auf der Website von "Schweizer Jugend forscht" nachgelesen werden: Link!

 

31. Mai 2014: Erster Reptiliensuchtag der BIGRA in der Surselva

Das Fazit in Kürze: Die Beteiligten waren am Reptiliensuchtag Surselva zwar fleissig (8 Gebiete, 13 Leute), aber die Reptilien betreffend nicht so erfolgreich. Wir haben eindeutig mehr Amphibien als Reptilien gesehen. Der kühle Wind wehte den ganzen Tag aus der Richtung, aus der die Sonne schien. Und da darf man dann die nicht so zahlreichen besonnten Windschattenlöcher suchen...

Aus meinem E-Mail an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: "Vielleicht ist es für euch tröstlich, wenn ich euch hier verrate, dass ich mein erstes Reptil erst um 14.20 Uhr entdeckt habe, also nach über sechs Stunden im Gelände. Und bis um 16 Uhr, als ich zurück beim Auto war, hatte ich gerade einmal zwei Bergeidechsen registriert. Ich beschloss dann vom aus nochmals eine Runde im Val Russein anzuhängen, und siehe da: In den nächsten gut zwei Stunden entdeckte ich ein Dutzend Reptilien, darunter eine Kreuzotter um 18.15 Uhr. Das ist oft typisch: Lange, lange siehst du nichts, und plötzlich sind die Reptilien in den späten Nachmittagsstunden dann doch noch draussen."

 

Insgesamt wurden vor allem Bergeidechsen gesichtet, ein paar Blindschleichen und eine Kreuzotter. Die Kreuzotternsichtung ist auch "nur" die Bestätigung eines schon vor einiger Zeit gemeldeten Fundortes in der Val Russein. Es scheint, dass sich im Gebiet der linken Vorderrheintalseite, der zum Kanton Glarus hin, zwischen Trun und Reichenau keine Kreuzottern finden lassen. Wenn mir jemand das Gegenteil beweisen würde, dann wäre das eine erfreuliche Überraschung.

 

ICAL


Bergmolchpärchen: Werbung des Männchens (links)

 

ANFR


Porträt eines Blindschleichenweibchens

VIBE


Ein Kreuzotterweibchen aus der Surselva

20. April 2014: BIGRA-Rundbrief 2014/01

Nach längerem Unterbruch habe ich wieder einen BIGRA-Rundbrief zusammengestellt, der auf eine etwas andere Art als hier auf der BIGRA-Website über aktuelle Themen unserer Bündner Interessengemeinschaft für den Reptilien- und Amphibienschutz hinweist.

16. April 2014: Fortpflanzungs-Verstrickungen

BIGRA-Mitglied Roland Bodenmann (www.correlate.ch) konnte im Bündner Rheintal dieses Bild aufnehmen, auf dem mehrere Ringelnattern (Natrix natrix helvetica) zu sehen sind:

Ringelnattern

2. April- und 1. Maihälfte bilden den Zeitraum, in welchem an vielen Orten in Graubünden Paarungsaktivitäten bei Reptilien zu beobachten sind. Man braucht nur das nötige Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Also: viel Glück! Und auf weitere Bilder freue ich mich!

27. März 2014: Erobert die Mauereidechse auch Bonaduz und Rhäzüns?

Am 27. März erhielt ich von Georges Ragaz ein Mail mit einem Bild, auf dem die darauf abgebildete Eidechse nicht eindeutig zu identifizieren war. Am ehesten sah die in Bonaduz beobachtete Eidechse noch nach einer Mauereidechse (Podarcis muralis) aus.

Die eingeschleppte Mauereidechse hat seit etwa 1950 vor allem von Malans aus fast das gesamte Bündner Rheintal und das Prättigau bis nach Küblis besiedelt. Folgen jetzt auch noch die Gemeinden Bonaduz und Rhäzüns? Das wollte ich irgendwie nicht wahrhaben, denn in der Reptiliendatenbank Graubünden ist bisher erst ein (Nord)-Bonaduzer Nachweis für dieses Gebiet zu finden, und zwar schon aus dem Jahr 1988 und an einem ganz anderen Ort als der aktuelle Fund! Bereits am Tag nach der Meldung von Georges Ragaz schaute ich nach - und hatte bald Gewissheit: Es handelt sich tatsächlich um eine Mauereidechse (siehe Bild!).

Mauereidechse

Ob das nun ein einzelnes verschlepptes Männchen ist oder ob sich bereits eine kleine Population entwickelt hat, das kann im Moment noch nicht beurteilt werden. Weitere Fundmeldungen mit Bildbelegen sind dazu nötig. Bitte senden an: hans.schmocker(at)reptil-gr.ch. Die Bildbelege sind wichtig, da im betreffenden Gebiet alle drei Eidechsenarten Nord- und Mittelbündens vorkommen und die Bestimmung nicht immer einfach ist.

19. März 2014: Kurzbesuch im Misox

Im Februar und März spüren die Amphibien und die Reptilien in den ersten wärmeren Tagen den Drang, sich zum Laichgewässer zu begeben oder sich an der Sonne zu wärmen. Auch die Leute, welche sich für diese Tiere interessieren, verfolgen das Erwachen des Frühlings und der Frühlingsboten mit Interesse.

Und so war ich an diesem Tag gespannt, was ich bei meinem kurzen Besuch im Misox entdecken würde. Meine Freude war nicht klein, als ich schon bei der ersten Nachsuche auf dieses junge Aspisvipermännchen (Vipera aspis) stiess:

Aspisviper 

Ich entdeckte später noch zwei weitere Aspisvipern, eine juvenile Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) und eine Mauereidechse (Podarcis muralis). Nur zwei Eidechsen, wird sich manch einer sagen. Doch das ist in den ersten Tagen nach ihrer Überwinterung typisch: Mir ist schon oft aufgefallen, wie scheu die Eidechsen im Frühling sein können, auch die Mauereidechsen.

8. März 2014: BIGRA-Tagung in Tiefencastel

Mit 40 , die teilweise von weither nach Tiefencastel kamen, war die 3. BIGRA-Tagung wiederum gut besucht. Herzlichen Dank allen Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern und ganz besonders allen Referentinnen und Referenten!

BIGRA-Tagung Vortragstitelbild

Titelbild von Petra Ramseiers Vortrag

Hier ein paar Rückmeldungen zur BIGRA-Tagung 2014:

  • "Die Tagung fand ich super."

  • "Ganz herzliche Gratulation zur rundum tollen Tagung! Super organisiert, breites Themenspektrum, angenehme Atmosphäre und geselliger Apéro – was will Mann und Frau mehr?"

  • "So eine BIGRA-Tagung muss unbedingt jedes Jahr stattfinden!"

Die BIGRA-Tagung 2014 ist also Geschichte, die BIGRA-Tagung 2015 dafür schon in Planung. Wer einen Beitrag für die BIGRA-Tagung im kommenden Jahr leisten will, ist herzlich eingeladen, mir Referentinnen, Referenten, Vortragsthemen und einen neuen Tagungsort vorzugschlagen!

27. Januar 2014: BIGRA-Tagung 2014

Die BIGRA-Tagung 2014 ist aufgegleist! Dank den vielen positiven Antworten auf meine Anfragen an mögliche Referentinnen und Referenten kommt wieder ein vielseitiges Tagungsprogramm zustande. Die diesjährige Tagung findet statt.

Samstag, 8. März 2014
Saal, Hotel Albula, Tiefencastel
Beginn: 13.30 Uhr

Das Tagungsprogramm ist noch nicht ganz definitiv, grosse Änderungen wird es aber nicht mehr erfahren:

13.30

HS

Begrüssung, Beginn der Tagung

13.35

Regula Ott

Parc Ela - der grösste Naturpark der Schweiz

13.50

Silvia Zumbach

Der vernetzte Raum: Wie notwendig sind Amphibienunterführungen beim Strassenbau?

14.20

Petra Ramseier

Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung (IANB) im Kanton Graubünden

14.45

Mario Lippuner

Möglichkeiten zur Förderung der Gelbbauchunke in Nordbünden

15.05

Josef Hartmann

Pflegekonzept für libellen- und reptilientaugliche Amphibienteiche in Fläsch

15.25

HS

Pause

16.00

Roland Bodenmann

Auf Reptilien-Fotopirsch in Fläsch

16.15

Bettina
Erne

Vorkommen von zwei genetisch unterschiedliche Gruppen von der Kreuzotter im Graubünden

16.40

Gian-Luca Steger

Churer Dalpweg: Wo sind all die Zauneidechsen hin?

17.00

Jürgen Kühnis Die Mauereidechse auf Expansionskurs – Fallbeispiel Liechtenstein“

17.25

Hans Schmocker

BIGRA-Projekte: Ein kurzer Zwischenbericht und ein Ausblick auf das Jahr 2014

17.40

HS

Apéro im Tagungsraum

18.15

HS

Ende der Veranstaltung im Hotel Albula

Anmeldung für die Tagung: Mail an hans.schmocker(at)reptil-gr.ch oder Telefon 081 353 44 86.

30. Oktober 2013: Termine und Kurse 2014

Kaum ist die Feldsaison 2013 vorbei, läuft schon die Planung für 2014. Was bereits bekannt ist, kann unter "Kurse und Termine" nachgelesen werden.

25. September 2013: Meine letzten Kreuzotterbeobachtungen in diesem Herbst

Zurzeit untersucht Bettina Erna, eine Biologie-Studentin, im Rahmen ihrer Master-Arbeit die Kreuzottern in Graubünden. Das Ziel: Sie möchte herausfinden, wo die Grenze verläuft zwischen den beiden genetisch unterschiedlichen Kreuzotterngruppen der Schweiz. Da diese Linie wohl durch Graubünden verläuft, ist ihr Untersuchungsgebiet gegeben.

Aus dem Münstertal hatte Bettina Erne eine Probe (Schuppen und Speichel), welche ihr ein Ergebnis lieferte, das sie nicht einordnen konnte. Deshalb machte ich mich am 25. September nochmals auf ins Münstertal, wo ich zusammen mit Valentin Pitsch nach längerem Suchen zwei Kreuzotternweibchen beproben konnte. Auf das Labor-Ergebnis bin ich gespannt, zeigen doch die Bilder zwei recht unterschiedliche Färbungen. Zudem war das Weibchen rechts um einiges temperamentvoller und besser in Form als das Weibchen links.

  KreuzotterKreuzotter

29. August 2013: Werbespot für die Webfauna!

Wenn Reptilien oder Amphibien beobachtet werden, dann ist es sehr wertvoll, wenn diese Sichtungen ihren Weg in die Schweizer Faunadatenbank finden, in das "Schweizer Zentrum für die Kartografie der Fauna". Dies kann online erledigt werden: Webfauna.

Webfauna-Start

Kurze Anleitung für die Webfauna-Seite: Beim ersten Mal muss man auf ‚Anmelden‘ klicken, dort einige Personalien angeben, und man erhält dann das Zugangs-Passwort per Mail. Hat man dieses Mail erhalten, kann man dann beim nächsten Aufruf von Webfauna auf ‚Login‘ klicken, seine Mailadresse und das Passwort eingeben und - drin ist man. 

Über 'Beobachtungen' und 'Datenerfassung online' gelangt man zur Eingabemaske. Zuerst trägt man die verlangten Angaben zu einer Beobachtung ein.

Zur Fundortangabe auf der Karte: Am besten zuerst den Orts- oder Flurnamen eintippen. So gelangt man meist schon auf den gewünschten Kartenausschnitt. Dort setzt man den Mauspfeil genau an die Fundstelle, klickt rechts und die Fundortangaben erscheinen, diese mit einem Klick auf ‚Werte übernehmen‘ bestätigen, und schon sind unter dem Kartenausschnitt die entsprechenden Werte eingetragen. 

Wer will, kann dann unten rechts auf ‚Datei(en) laden‘ klicken. Es können Bilder, Audio-Dateien, Texte und sogar Videos hochgeladen werden. Datenmaximalmengen beachten! 

Ganz wichtig:

  • Ist auf der ersten Seite alles erledigt, muss man unten rechts auf ‚Abschicken‘ klickt.

  • Dann gelangt man auf die zweite Seite, wo die eingegebenen Informationen überprüft werden können. Damit die eingegebene Beobachtung aber wirklich ihren Weg in die Datenbank findet, muss man auf dieser Seite bei jeder eingegebenen Beobachtung ganz unten rechts auf ‚Bestätigen‘ klicken. OK, ein bisschen umständlich, aber so funktioniert es.

Sozusagen der Bonus für Webfauna-Nutzerinnen und Webfauna-Nutzer: Man kann seine eigenen Beobachtungen jederzeit als Excel-Tabelle anschauen, und man sieht dann dort unter ‚Status‘, ob eine eingegebene Beobachtung noch ‚nicht behandelt‘ oder bereits ‚angenommen‘ worden ist. Die Tabelle lässt sich auch auf dem eigenen Computer speichern. 

28. August 2013: Der Sommerschlaf ist vorbei...

Eigentlich ist es schon nicht die Idee, dass auf dieser Website über so lange Zeit nichts Neues mehr zu erfahren ist. Aber mit diesem Sommerschlaf soll nun Schluss sein!

Wer übrigens findet, sie oder er hätte da schon einige Ideen, wie man die BIGRA-Website neu gestalten könnte, darf sich gerne bei mir melden! 

8. Juni 2013: Reptilienkurs Graubünden, Exkursion und Prüfung

Am zweiten Junisamstag ging im Misox der Reptilienkurs Graubünden 2013 zu Ende. Ein grosses Kompliment geht an die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der Kursbesuch war hundertprozentig, Absenzen gab es keine! 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wagten sich an die Abschlussprüfung.

Exkursion 2013

Am Vormittag konnten eine grosse Äskulapnatter, drei Ringelnattern und eine Zornnatter bestaunt werden. Am Nachmittag regnete es dann leider, wobei doch noch zwei ganz kleine Ringelnattern unter einem Stein entdeckt wurden. Würfelnattern kamen leider keine zum Vorschein. So wurde dann noch die mittelgrosse, braunrötliche Schlingnatter am Fundort fotografiert und wieder in ihr Versteck freigelassen. Noch nach Kursabschluss suchten die beiden Averser Kursteilnehmer mit dem Kursleiter nach Aspisvipern. Die Weide hinauf ging es aufwärts durch den Wald bis zu einer Geröllhalde. Aber diese intensive Suche blieb leider ohne Erfolg.

Ein paar Bildeindrücke von den auf der Exkursion gezeigten Reptilien:

Äskulapnatter   Smaragdeidechse
     
Schlingnatter   Zornnatter

Ringelnatter

Von oben links im Uhrzeigersinn: Äskulapnatter, männliche Smaragdeidechse, Zornnatter, schwimmende Ringelnatter und Schlingnatter 

11. Mai 2013: 1. GPS-Kurs der BIGRA

Kursleiter Jean-Marie Zogg brachte den sieben Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer an diesem langen Samstagnachmittag viel Wissenwertes zum Thema GPS bei. Aber auch praktische Übungen kamen nicht zu kurz.

Der Kurs hat in Theorie und Praxis folgende Ziele verfolgt:

  • Einführung in das GPS-System und in die Bedienung eines GPS-Gerätes
  • Mit jedem Fundpunkt sollen auf dem GPS-Gerät ein unverwechselbare Kurzbenennung, die Schweizer Koordinaten, die Höhe ü. M. und Datum/Uhrzeit abgespeichert werden.
  • Übertragung der Felddaten auf den Computer, aktuell bei Garmin-Geräten mit BaseCamp
  • Die Daten auf dem Computer in eine Excel-Tabelle exportieren können (mit den Schweizer Koordinaten!)

Weitere GPS-Kurse finden in Chur am 9. und 30. November von 13.00 bis 18.00 Uhr statt. Noch gibt es einige wenige freie Plätze.
Anmeldungen an: hans.schmocker(at)reptil-gr.ch!

GPS-Gerät Handbuch

15. April 2013: Park-Ela-Naturtag für Kinder von Cunter und Riom-Parsonz

32 Kinder der Primarschule und des Kindergartens durften im Rahmen des Projekts "Grasfrosch & Co" einen Tag bei den Amphibien-Laichgewässern beim Lai Barnagn im untersten Teil des Oberhalbsteins verbringen.

In drei Gruppen aufgeteilt ging es von einer Aktivität zur anderen: Da wurden Äste und Zweige zu Haufen aufgeschichtet. Wo das Gehölz jetzt weg ist, fällt mehr Sonne auf die Teiche, und die Asthaufen sind wunderbare Verstecke für Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch und für viele andere kleine Tiere. Andernorts lernte man spielend viel Spannendes über Amphibien und ihren Lebensraum, und schliesslich machte man sich auch noch auf die Suche nach Grasfröschen, Erdkröten und Bergmolchen. Wir zählten etwa 250 Laichballen des Grasfrosches und sahen einige Erdkröten und deren erste Laichschnüre. In einer Hirschsuhle etwas oberhalb entdeckten die Kinder etwa 20 Bergmolche, welche wir in den Teichen nicht feststellen konnten.

Kindergärtner auf Asthaufen

Die Kleinsten freuen sich über ihren Asthaufen, der schon bald vielen Kleintieren als Versteck- und Schlafplatz dienen wird.                Bild: D. S.

5. April 2013: Amphibien-Beitrag auf Tele Südostschweiz

TSO-Beitrag Amphibien

Die TSO-Journalistin Ulrike Nitzschke hat einen Beitrag über Amphibien, ihre Wanderungen zum Laichgewässer und die Schutzarbeit an Zugstellen zusammengestellt. TSO hat uns den Clip zur Verfügung gestellt: Vielen Dank! Link!

 

Anweisungen von Frau Nitzschke: "Sie kommen zur entsprechenden Sendung, in dem Sie dort auf "Punkt 05 News" vom 5.4.13 klicken ... bei Minute 8 etwa beginnt der Beitrag." Sollte die Newssendung vom 5.4. 2013 nicht mehr direkt erscheinen, "dann per Rückwärts-Pfeil rechts neben den Sendungskästchen zum 5.4., auf "Punkt 05 News" vom 5.4.13 klicken." Bei mir hat das allerdings nicht geklappt: Wenn ich auf diese Pfeile drücke, dann geschieht - gar nichts. Ob's an mir, meinem Computer oder an der TSO-Website liegt?

4. April 2013: Vortrag über die Bündner Reptilien in Chur

Etwa 130 Leute hörten sich nach der NGG-Generalversammlung im B12 in Chur den Vortrag von Hans Schmocker über die faszinierenden Reptilien unseres Bergkantons an.

Startfolie Reptilienvortrag

Wer sich für einen Vortrag zu diesem oder einem ähnlichen Thema interessiert, kann sich bei Hans Schmocker melden: hans.schmocker(at)reptil-gr.ch.

4. März 2013: Nach der BIGRA-Tagung

40 Leute waren am vergangenen Samstag an der BIGRA-Tagung in Chur dabei und haben viele Informationen erhalten und vor allem viel Wissenswertes erfahren.

BIGRA-Tagung

Die Rückmeldungen einiger Tagungsteilnehmer und -teilnehmerinnen:

  • Benedikt Schmidt, karch, Referent: "Ich bin gerne gekommen. Es ist toll, dass es eine aktive BIGRA gibt. Ich komme beim nächsten Mal gerne wieder, denn es ist wichtig, die interessierten Leute zu informieren."

  • Josef Hartmann, Amt für Natur und Umwelt Graubünden: "Die Tagung war sehr gut!"

  • Ein junge Tagungsteilnehmerin: "Vielen Dank für den Samstag, es war wie letzes Jahr sehr informativ und interessant."

  • Mehrfach wurde nach der Tagung gesagt, dass man es nicht bereut hat, einen Nachmittag bei schönstem Spätwinterwetter in einem leicht abgedunkelten Tagungsraum verbracht zu haben.

Nach der Tagung... ist vor der Tagung!

Die nächste BIGRA-Tagung findet am 8. März 2014 statt.

Der Tagungsort wird noch bestimmt, Vorschläge werden gerne entgegengenommen: hans.schmocker(at)reptil-gr.ch.

Die vier BIGRA-Projekte laufen weiter. Ein herzlicher Dank geht an die bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Diese würden sich freuen, wenn sie von weiteren Interessierten Unterstützung bekommen würden. Melden Sie sich - egal, ob Sie BIGRA-Mitglied sind oder nicht - bei den Kontaktpersonen, welche bei den einzelnen Projekten vermerkt sind!

2. März 2013: BIGRA-Tagung in Chur

Noch werden die Reptilien und Amphibien von den winterlichen Verhältnissen in ihren Überwinterungsplätzen gehalten, aber lange wird es nicht mehr dauern, bis sich bei günstigen Witterungsverhältnissen Molche, Frösche, Kröten, Eidechsen und Schlangen auf den Weg machen werden in den Frühling 2013. Das ist ein guter Zeitpunkt, um uns bei der BIGRA-Tagung in Chur zu treffen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, 42 Anmeldungen sind eingegangen, und so steht einer spannenden Tagung nichts mehr im Weg.

Das Tagungsprogramm

Tagungsort: Schulungsraum, Dachgeschoss Grossratsgebäude, Chur

13.30

HS

Begrüssung, Beginn der Tagung

13.40

Benedikt Schmidt

Amphibien in der Schweiz – Gefährdung und Schutz

14.10

Ulrike Geise

Blick über die Grenze: Amphibienschutz in Bayern

14.40

Jürg Hassler

Nord- und Mittelbünden: Betreuung der Amphibienzugstellen

14.55

Hans Schmocker

BIGRA-Projekt 03: Verbreitung der Erdkröte in Graubünden (Information zum Projektstand)

15.05

HS

Pause

15.30

Andreas Meyer

Die karch - 33 Jahre Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz

15.40

Hans Schmocker

Und was hat die BIGRA mit der karch zu tun?
(Dazu Kürzestberichte zu den BIGRA-Projekten 02 und 04, Reptilien Davos-Unterschnitt und Offene Fragen zu den Bündner Reptilien)

15.50

Franziska Perl

BIGRA-Projekt 01, Reptilien Vorderrheingebiet: Resultate der Saison 2012

16.05

Jürg Cambensy

Revitalisierung der Innauen bei Bever: neue Lebensräume für Kreuzotter und Co.

16.25

Andreas Meyer

Besonderheiten der heimischen Reptilienfauna - ein Blick über die Bündner Berge hinaus

16.45

HS

Schlussdiskussion, danach Ende des Tagungsteils

17.00

Andrin Perl

Apéro im Tagungsraum

17.30

HS

Ende der Veranstaltung im Grossratsgebäude

 1. Januar 2013: BIGRA-Rundbrief 2013/01

Mitglieder der BIGRA und von verschiedenen anderen Organisationen haben den ersten BIGRA-Rundbrief per Mail erhalten. Wer vergessen gegangen ist oder ganz einfach auch an diesem Rundbrief interessiert ist, kann ihn hier lesen: Link!

Winter
 

4. Dezember 2012: Agenda 2013

Noch sind wir im Jahr 2012, aber vor meinem Bürofenster sehe ich ein paar Schwarznasenschafe, die unter dem nassen Schnee nach fressbarem Grün suchen. Und ich stelle mir vor, wie Echsen und Schlangen jetzt in ihren Löchern und Spalten hocken, dort den Winter verbringen, um dann im kommenden Frühjahr ins Reptilienjahr 2013 zu starten. 

Für mich heisst das: Bürotag und nichts wie ran an die Jahresplanung 2013! In der Rubrik "Kurse und Termine" können deshalb nun  Informationen nachgelesen werden, die da und dort auch den Weg in eure Agenden fürs kommende Jahr finden sollten. Wenn dem denn so wäre: Mich würd's freuen! 

Apropos Überwintern: Der Finne Pertti Viitanen hat 1967 in seinem Bericht zeichnerisch dargestellt, wie tief sich südfinnische Kreuzottern für die Überwinterung verkriechen. Von den 11 Kreuzottern überwinterten 9 in einer Tiefe von unter 1 m, nur 2 befanden sich in einer Tiefe von mehr als 1 m. Die finnischen Kreuzottern - und wohl auch viele unserer Bündner Vertreter dieser Art - verdanken das Überleben im Winter oft einem dicken Schneemantel, der Tiefsttemparaturen davon abhält, bis in die Überwinterungsspalten und -löcher einzudringen.

Ueberwinterungstiefen finnischer Kreuzottern

1. Dezember 2012: karch-Tagung in Bern

Die Tagung mit spannenden Vorträgen zu aktuellen Amphibien- und Reptilienthemen ist offen für alle Interessierten: Infos und Programm!

15. November 2012: Die Schlingnatter - Reptil des Jahres 2013

Die DGHT, die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde bestimmt jedes Jahr eine Amphibienart oder eine Reptilienart des Jahres. So wird nun die Erdkröte - die Amphibienart des Jahres 2012 - abgelöst vom Reptil des Jahres 2013, von der Schlingnatter, Coronella austriaca.

Schlingnatter

Schlingnatter, Reptil des Jahres 2013: karch - Broschüre - DGHT - AG Feldherpetologie

3. September 2012: Winzige Kreuzottern, "leere" Weibchen

Im Juli und im August ist es nicht leicht, erfolgreich nach Reptilien zu suchen. Aber jetzt im September und bis in die ersten Oktobertage hinein lassen sich gerade die Schlangen wieder eher blicken. So konnte ich im Engadin an diesem Tag 9 Kreuzottern beobachten, und ich staunte, wie viele ganz junge dabei waren. Die bekomme ich sonst kaum zu Gesicht.

Junge Kreuzotter

Ein Kreuzotternweibchen, das im hinteren Teil seines Rumpfes sichtlich eingefallen war (Geburt bzw. Eiablage), sonnte sich mit gefülltem Bauch. Interessant: Diese Kreuzotter sah ich zweimal, innerhalb einer Stunde verschob sie sich um fast 50 m.

Kreuzotter

23. Juli 2012: Wer weiss denn schon, wo's keine Schlangen hat?

Kürzlich war ich in den BIGRA-Projektgebieten 01 (Vorderrheingebiet) und 02 (Davos Süd oder Unterschnitt) unterwegs. Von einer Schlange keine Spur!

Projekt 01 (Vorderrhein): Ganz im Westen des Gebietes versuchte ich die dort vor 60 Jahren beobachtete Kreuzotter zu bestätigen. Ich entdeckte unter Steinen etliche Bergeidechsen und Blindschleichen, aber eben - keine Schlange. Gefreut habe ich mich über die Entdeckung dieses Schwärzlings der Bergeidechse:

Bergeidechse

Projekt 02 (Davos Unterschnitt): Das Wetter war ungünstig, die Sonne schien den ganzen Tag, und es war doch recht kühl.

Ein Älpler im Bergbeizli verriet mir: "Seit 1952 bin ich immer wieder hier oben, aber eine Schlange habe ich noch nie gesehen. Auch die Jäger habe noch nie von einer Begegnung mit einer Schlange berichtet." Bei einer solchen Aussage darf man wahrscheinlich schon davon ausgehen, dass in diesem einen Tal tatsächlich keine Schlangen vorkommen.

Und dennoch, wenn ich schon einmal dort war, machte ich mich auf die Suche: Unter den Steinen der Lesesteinhaufen auf einer Alpweide entdeckte ich dann einige Alpensalamander und zwei Bergeidechsen. Aber keine Schlange.

Alpensalamander

Alpensalamander mögen das Tageslicht nicht besonders, bei Sonnenschein schon gar nicht.

 
12. Juli 2012: Anschaffung eines GPS-Gerätes - nicht ganz einfach

An der Anschaffung eines GPS-Gerätes Interessierte von euch werden sich wahrscheinlich fragen, wo die Neuigkeiten bleiben. Die empfohlenen Geräte nehmen die Fundpunkte sehr genau auf, ebenso den zurückgelegten Weg.

Das Problem ist BaseCamp, die Karten- und Speicher-Software von Garmin, insbesondere der Export der Fundpunkte und Wegstrecken mit Datum, Zeit, Höhe und Schweizer Koordinaten in eine Excel-Datei. Ich habe mit Garmin Schweiz Kontakt gehabt. Ihre unbefriedigende Antwort: "Nein, das ist so nicht möglich. Sie können zwar die Datei exportieren, jedoch nicht entsprechend transformieren, dass Sie Daten in einer Excel-Tabelle gelesen werden können." Er hat noch angefügt, er werde diesen Fehler Garmin International melden.

Reto Ambühler von der tramsoft.ch hat sich auch bei Garmin Schweiz erkundigt. Am 12. Juli hat er mir geschrieben: "Zur Zeit können wir bloss die an Sie gemachten Aussagen von Garmin bestätigen."

Was nun? Ich denke, es gibt drei Gruppen unter den Interessierten:

Einfache Nutzung: Wer nur an genauen Koordinaten interessiert ist, mit wenigen Fundpunkten aus dem Gelände nach Hause kommt und keine Kartendarstellung auf dem Gerät braucht, der kann jetzt schon das etrex 10 kaufen. Dieses kostet nach dem Abzug des BIGRA-Rabattes noch 124 Franken.
Fundpunkte und Infomationen hier eintippen: Webfauna. Beim ersten Mal auf "Anmelden" klicken, dann alles ausfüllen und abschicken. Danach erhält man ein Passwort. Einsteigen mit der E-Mail-Adresse und dem Passwort.

Einfache Nutzung mit Karte: Wie oben, aber gewünscht ist die Darstellung der Karte auf dem Gerät: Dann kann man heute schon das etrex 30 kaufen. Kosten nach Abzug des BIGRA-Rabattes: um die 500 Franken.
Fundpunkte und Infomationen hier eintippen: Webfauna. Beim ersten Mal: siehe oben unter "Einfache Nutzung"!

Bei vielen Fundpunkten ("Power-User"...): Wer aber doch hin und wieder mit 10, 20 oder noch mehr Fundpunkten von einer Tagestour nach Hause kommt, der wartet am besten ab. Von der Garmin-Software BaseCamp ist ein neue Beta-Version erhältlich. Ich werde bald einmal versuchen, ob das leidige Problem mit dem Export der Schweizer Koordinaten behoben worden ist.
Fundpunkte und Informationen: Webfauna, wie oben erklärt, oder Angaben in Excel-Tabelle eintippen und diese Tabellen periodisch an die karch mailen.

 
16. April 2012: Wie Amphibien richtig schützen und fördern?

Benedikt Schmidt von der karch hat einen Artikel über den Amphibienschutz in der Schweiz geschrieben, der im Igel-Bulletin, dem Publikationsorgan des "Vereins Pro Igel", veröffentlicht worden ist. Er sieht dies als Versuch, einem neuen Zielpublikum die wichtigsten Erkenntnisse näher zu bringen.

Für Graubünden sind vor allem die Hinweise auf die Massnahmen für unsere häufigen Arten interessant. Dabei wird für viele neu sein, dass Bergmolch, Grasfrosch und Erdkröte nicht nur über den Bau und die Pflege neuer Laichgewässer gefördert werden sollen, sondern auch über die Schaffung von geeigneten Strukturen im Landlebensraum wie etwa Asthaufen. Diese sind auch äusserst nützlich für Reptilien und für viele andere kleineren Tiere. Siehe auch Amphibien im Wald!

Doch auch in Graubünden gibt es noch einige Gebiete, in den seltene Arten vorkommen wie etwa die Gelbbauchunke, der Teich- und der Kammmolch. Wer diese Arten fördern will, der wird im PDF erfahren, warum dazu ein "Mönch" nachdrücklich empfohlen wird!

Gelbbauchunke

 
14. April 2012: Amphibien im Wald

Thomas Reich vom WSL hat einen Artikel zum Thema geschrieben. Dieser kann hier gelesen werden. Der Artikel geht von der Tatsache aus, dass die meisten Amphibien deutlich mehr Zeit an Land als im Wasser verbringen. Was sind die Konsequenzen für den Amphibienschutz? Und: Welche Rolle spielt der Wald für die Amphibien?


Asthaufen
 
9. April 2012: Wie komme ich zu genauen Fundort-Koordinaten?

Reto Ambühler von www.tramsoft.ch hat mich schon wiederholt gut beraten, wenn es um GPS-Geräte für die Feldarbeit geht. Ihm habe ich folgende Frage gestellt:



Die prompte Antwort:




Auf www.tramsoft.ch können diese drei Geräte verglichen werden (Link: auf eines der GPS-Geräte unten klicken):



Die Preise für diese drei Geräte liegen bei Tramsoft zwischen 138 und 278 Franken. Will man ein etrex 20 oder 30 mit Karte, dann kommen für die Karte (Topo Schweiz Ost V2, CDrom) noch Fr. 198.00 dazu. Die Karte ist zwar nicht nötig, ist oft aber ganz praktisch.

Nachtrag: Schickt eure allfälligen Bestellungen bitte an mich. Sollte auf diese Art eine
Sammelbestellung
von mindestens 5 Geräten zusammenkommen, dann gibt es eine Preisreduktion von 10 %.
 
31. März 2012: Hegetag des Jagdbezirks Untertasna-Ramosch

Die Verantwortlichen für die Hegearbeit in diesem Unterengadiner Jagdbezirk hatten die Bevölkerung eingeladen, um zu zeigen, wo die Jägerinnen und Jäger in den vergangen Jahren zwischen Scuol und Strada viele Von den ganz Kleinen mit Windelpack bis bis zu den sehr Erfahrenen mit grauen Haaren war alles dabei. Einige Fachleute und Spezialisten erklärten dann an  verschiedenen Orten, was diese Arbeit der Landschaft, den Tieren und den Pflanzen bringen. Hans Schmocker von der BIGRA referierte dabei über die Reptilienlebensräume bei Scuol und über die in den Laichgewässern bei Seraplana bereits eingetroffenen Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche.

Nach dem man sich im blitzschnell aufgebauten Stand draussen verpflegen konnte, sorgte die danach gezeigte Kreuzotter, dass man der Engadiner Schlange schlechthin zwar mit Respekt, aber ohne Panik, begegnen kann.



10. März 2012: Gründung der BIGRA in
Klosters

An diesem Samstagnachmittag trafen sich 35 Interessierte im Sportzentrum in Klosters zur Gründung der Bündner Interessengemeinschaft für den Reptilien- und Amphibienschutz - abgekürzt BIGRA genannt. Vor der Gründung selber wurden fünf kurze Referate gehalten, dann wurden die Ziele und möglichen Arbeitsbereiche der BIGRA erörtert und schliesslich ging man zum Apéro und Nachtessen über. Das Programm im Detail:
 

Zeit

Programmpunkt

 

15.15

Beginn, Begrüssung

Bestellungen fürs Nachtessen

Hans Schmocker (HS)

Herr Trummer, Wirt

15.20

Beginn des Tagungsteils

HS

15.25

Reptilien- und Amphibienschutz in Graubünden in den letzten 20 Jahren

Josef Hartmann, Amt für Natur und Umwelt, Chur

15.45

Bergmolche und Bergeidechsen – Schweizer Jugend forscht im Münstertal

Salome Steiner, sjf, Schweizer Jugend forscht

16.05

Amphibien-Biotopverbund im Churer Rheintal

Peter Weidmann, Atragene, Chur

16.15

Amphiben und Reptilien – Schulprojekte im Parc Ela

Maria Anotta Gredig, Parc Ela, Tiefencastel

16.30

Bündner karch-Aktivitäten 2011

HS

16.50

Pause

 

17.00

Gründung der BIGRA

HS

17.20

BIGRA-Aktivitäten 2012:

  • Reptilienprojekte Vorderrheingebiet und Davos Süd (Unterschnitt)

  •  Amphibienprojekt: Erdkröten

  • Reptilien in Graubünden: Offene Fragen, weisse Flecken

HS

17.45

Apéro, offeriert von der BIGRA

HS

18.15

Nachtessen

Rest. Sportzentrum

19.45

Offizieller Schluss der Veranstaltung

HS